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Für mehr Verantwortung - Georg Simeoni

Für mehr Verantwortung - Georg Simeoni
 
 
Für AVS-Präsident Georg Simeoni ist die Flughafendiskussion ein alter Hut. Seit fast zwanzig Jahren wehrt sich der AVS gegen den Ausbau, die Argumente sind immer noch dieselben: Der Flughafen ist unnütz, schädlich und zu teuer.

Georg Simeoni, AVS-Präsident
Redebeitrag anlässlich der 109. Jahreshauptversammlung in Seis

Für mehr Verantwortung

Dass sich der AVS in die Flughafendebatte einmischt, mag auf den ersten Blick verwundern. Dabei ist der Umweltschutz Teil des Grundsatzprogramms des Alpenvereins und dieser beginnt nicht erst ab einer Meereshöhe von 2000 Metern. Deshalb wehren wir uns schon seit fast 20 Jahren gegen diesen Flughafen, die Argumente waren damals dieselben wie sie heute sind: Der Flughafen ist unnütz, er ist schädlich und er ist (zu) teuer.

Dass der Flughafen unnütz ist, hat er uns in den letzten 20 Jahren eindrücklich bewiesen. Er hat in diesen Jahren nie funktioniert, warum sollte er also jetzt funktionieren? Die Rahmenbedingungen sind dieselben geblieben und gebraucht wird er immer noch von gleich wenigen wie bisher. Was ist es also, das den Flughafen zum Abheben bringen sollte, bringen könnte?

Der Flughafen ist nicht nur unnütz, er ist enorm schädlich. Würde sich der Flughafen so entwickeln, wie es die Betreiber prognostizieren, dann würde sich der gefühlte Lärm in der Einflugschneise – im Überetsch, im Unterland und im Bozner Talkessel also – verdoppeln. Dazu kommt eine weitere Belastung mit Luftschadstoffen, in einem Gebiet, in dem bereits heute regelmäßig die Grenzwerte überschritten werden.

Nicht zuletzt ist der Flughafen Bozen ein enorm teures Unterfangen. Schon heute haben wir Steuerzahler 120 Millionen Euro in Infrastruktur und Betrieb investiert, bis 2035 werden es 204 Millionen Euro sein. Die Frage ist nur: wer bezahlt das alles? Und vor allem: Wer bezahlt, wenn der Flughafen sich nicht so rosig entwickelt, wie die Befürworter vorhersagen?

Der Schluss daraus ist einfach: Vom Flughafen, für den sich die Landesregierung und der Landeshauptmann so vehement einsetzen, profitieren ein paar hundert Menschen, wahrscheinlich sogar noch weniger. Dafür müssten aber 150.000 Menschen täglich unter Lärm und zusätzlicher Luftverschmutzung leiden und die Landwirtschaft dazu. Und wenn man sich mit derselben Vehemenz für die Überetscher Bahn einsetzen würde? Davon würden 25.000 Menschen täglich profitieren – und die Umwelt dazu.




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Roland Gruber
Sektion Passeier
Was mir am AVS besonders gefällt, ist die Tatsache, dass er einer der wenigen (wenn nicht der einzige) mir bekannte Verein ist, in dem vom Kleinkind bis zum Senior jeder etwas findet, das ihm und seinen Interessen entspricht. Beim letzten Kletterausflug des AVS St. Leonhard haben wir sage und schreibe 4 Generationen gezählt!...
 


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