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Aktuelle Berichte

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Hier finden Sie die jeweils aktuellen Berichte zum Patenschaftsprojekt von Buddhi Maya Sherpa 


Herbst 2019

Liebe Patentante und Onkel,

Liebe Unterstützer des Patenschaft Projekts Sunshine Kids – Nepal.

Wir sind gut zurück von Nepal, unser Sohn Michael Sonam und ich haben mehrere Wochen in Herbst in Nepal verbracht. Meine Mama (85) geht es nach eine kurzen Erkrankung wieder gut. Meine Schwester Mingma bewirtete die Gäste auf unserer Sunshine Lodge.
Viele Trekkinggruppen waren unterwegs, alle Teilnehmer sind gesund und zufrieden wieder nach Hause gekehrt. Nachdem die Organisatorischen Dinge fürs erste erledigt waren, machten Michael und ich uns auf nach Zarok in die Sunshine Lodge. Dort konnten wir einige Tageswanderungen machen. Bei schönem, sonnigem Wetter mit klarer Sicht auf den Mt. Everest, die Ama Dablam und Thamserku konnten wir die Natur genießen. Während dieser Zeit konnte ich viele Verwandte, Bekannte und natürlich viele Patenkinder und ihre Familie treffen. Neben den Neuigkeiten von der Schule, und den schulischen Leistungen der Patenkinder wurden auch andere Neuigkeiten ausgetauscht. Im Sommer war der Monsunregen sehr stark und hat in Nepal viele Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Dutzenden Personen sind ums Leben gekommen und viele haben Ihre Häuser und Felder verloren. Das Khumbu Tal wo die Patenkinder und meine Familie wohnen, ist Gott sei Dank verschont geblieben und es geht allen gut.

Bis jetzt habe ich das Patenkinder Projekt mit Hilfe von meiner Schwester Mingma alleine geleitet und organisiert. Mit eurer Hilfe haben wir inzwischen über 100 Kinder in unserem Projekt. Da jedoch mein Sohn Michael Sonam kurz vor seinem Schulanfang steht, werde ich in Zukunft meinen Aufenthalt in Nepal verkürzen. Damit diese Patenkinder Projekt weiterhin bestehen bleibt, auch ohne meine direkte Anwesenheit vor Ort, habe ich den Verein Namens „Sunshine Kids - Nepal“ in Kathmandu gegründet. Alle Informationen zur Aufnahme sowie Entlassung der Patenkinder wird daher direkt vor Ort gehandhabt, mit mir als Vorstand unter meiner Aufsicht. Der Informationsaustausch erfolgt weiterhin über mich, jedoch erhalte ich jetzt von 7 Mitglieder, welche ehemaligen bzw. älteren Patenkinder sind, aus Nepal direkt Unterstützung. Diese werden in Zukunft mich unterstützen die Zeugnisse und Fotos der Patenkinder einzusammeln und bei Bedarf weiter senden.
Auflistung der Mitarbeiter des Vereins:
1) Buddhi Maya Sherpa Chair Person
2) Mingma Lhamu Sherpa
3) Lakpa Norbu Sherpa
4) Mingma Temba Sherpa
5) Kami Yangji Sherpa
6) Pasang Gyaljen Sherpa
7) Pema Sherpa
8) Gyaljen Sherpa

Leider konnte ich mich wegen Zeitmangels nicht bei jedem Paten einzeln und öfters melden. Die Patenkinder die in unserem Projekt aufgenommen wurden gehen alle zur Schule in verschiedenen Schulstufen. Es werden alle bis zum Schulabschluss begleitet. Leider haben einige Paten vergessen einzuzahlen bzw. in diesem Jahr aufgehört Ihre Beiträge zu zahlen. Die Schulkinder die betroffen sind werden trotzdem von mir fürs erste weiter unterstützt. Sollte jemand trotzdem wieder unsere Projekt unterstützen wollen, würden wir uns sehr freuen. An jene die uns dieses Jahr verlassen haben bedanken wir uns für die bisherige Unterstützung.
So wie jedes Jahr habe ich bis auf ein paar Kinder von jedem ein Foto gemacht und deren Zeugnisse mitgebracht. Mit Stolz kann ich sagen, dass alle Kinder heuer die Schulabschlussprüfung für ihre Schulstufe erfolgreich bestanden haben. Die Zeugnisse liegen bei mir auf. Sollten ihr die Zeugnisse einsehen wollen so kann ich euch diese per Mail oder Post zukommen lassen. Die Fotos werde ich wie gehabt auf die Dropbox speichern und diese können dort entnommen werden.
Paten Bub Mingma Temba inzwischen junger Man 20 Jahre (Maria und Reinhard) Studiert IT und wird in seiner Freizeit ab jetzt im Verein „Sunshine Kids- Nepal“ mir bei der Erstellung von Listen helfen. Ebenfalls wird er bei Bedarf Fotos und Zeugnisse mir regelmäßig zukommen lassen. Er wird von jedem Patenkind die Kontaktadresse eines Elternteiles bzw. Aufsichtsperson erstellen und diese verwalten. Ebenfalls wird in dieser Liste aufgeführt welche Kinder in welche Schulstufe und Schule gehen. Diese Liste wird im Büro des Vereins in KTM aufliegen und vom ihm verwaltet.
Jetzt Arbeiten die ehemaligen Patenkinder Ang Tharke, Tsering Ongmu und Gyaljen in Banken in Namche, Mingma Yangi, Pasang Kanchhi (AVS) sind Lehrerinnen in Namche. Mingma Choki (Romed) Rangdol (Hans) arbeiten als Krankenschwester in KTM, Kami Yangi (Elisabeth) macht ihr letztes Jahr MA Medizinische Assistent und wird in Zukunft in Thame den health post leiten. Nimu lernt in Australien Nursing, Babu (AVS) hat das Kolleg fertig gemacht und war letzten Frühling am Gipfel des Mt. Everest, Lakpa Yangji (Hemkumari) arbeitet nach Ihren Kolleg Abschluss als Lehrerin in KTM, Babita Rai hat Ihren BBA Bachelor of Business Administration Erfolgreich abgeschlossen, Pemba tenzing (Volgger Helga) macht gerade den Bachelor, Niyukti Sherpa hat die Schule plus 3 Jahre Kolleg abgeschlossen und arbeitet im Moment zeitweise bei Music Videos als Background Tänzerin. Dawa Zangmu hat Die Schulabschluss Prüfung mit guten Noten abgeschlossen, Nawang Tsering (Köll Heli) hat das Kolleg abgeschlossen und möchte weiter studieren. Eines Unsere Patenkind aus Gumdel Dafuti Sherpa hat in Gumdel die Schule abgeschlossen und besucht nun in KTM ein Kolleg.
Gyaljen ehemaliges Patenkind (Bursche) CA Study in Bangalore (Salchner Monika) arbeitet in einer Bank in Namche und wurde nach 2 Jahre als Angestellter diesen November auf einen höheren Posten befördert, worüber er sich sehr gefreut hat und sehr stolz ist. Er ist jetzt Junior Officer und hat zwei Angestellt unter sich. Er verdient daher für nepalesische Verhältnisse gut. Ich wurde ebenfalls zur Beförderungsfeier eingeladen. Ich war sehr stolz darauf, dass eines unsere Patenkinder in einer Bank Arbeit gefunden hat. In dieser Feier hat er mich wissen lassen, dass nach seiner Aussage er seine Karriere der Patenschaft zu verdanken hat. Er möchte ab jetzt 5% seines Lohns an den Verein „ Sunshine Kids- Nepal“ geben umso auch weiteren Kinder die Ausbildung zu ermöglichen  Ich kann es mit meinen eigenen Augen sehen, dass wenn man jemanden Hilfe zukommen lässt dieser dann ebenfalls jemand anderen Hilft. Der Gedanke allein, dass er anderen helfen möchte freut mich sehr.
Eine weitere Projekt könnte ich im heurigen Jahr fertig stellen, mit finanzieller Hilfe von Dr Christa, ihrem Mann Reimund und Freunde aus Steiermark konnten wir ein Krankenhaus in Gumdel bauen. Das ist eine Ortschaft am nördlichen Rand von Ramechap Distrikt ca. 250km nordöstlich von Kathmandu. Im Herbst war Dr. Christa mit 10 Mitwirkenden in Nepal. Wir alle sind dann gemeinsam nach Gumdel gereist um das Krankenhaus feierlich zu eröffnen und dieses der Dorfgemeinschaft zu übergegeben. Das ganze Dorf war versammelt und es würde gesungen und getanzt. In der angereisten Gruppe waren 2 Ärzte mit, viele Kranke wurden gleich an Ort und Stelle im neuen Krankenhaus behandelt. Nachdem Motto Gesundheit und Bildung auch in den abgelegenen Dörfern gelang uns 2017 der Bau einer Schule und heuer die Fertigstellung eines Krankenhaus. Dieser Bau war dringend nötig, da die Reise in das nächst gelegene Krankenhaus 2 Tage dauert. Jetzt können sich auch die Dorfbewohner direkt vor Ort helfen lassen ohne zusätzliche Fahrtkosten und Zeitaufwand. Nochmal vielen Dank für alle die uns dabei unterstützt haben!

Wie erwähnt werde ich mit der Unterstützung der großen Patenkindern und nun auch Vereins Mitglieder die Arbeit für das Patenkinderprojekt teilen.

Ich bedanke mich bei allen herzlichst für eure Unterstützung!
Wünsche Allen Nepal Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Liebe Grüße und Namaste
Maya und Familie


August 2018

Liebe Freunde beim AVS, liebe Paten,

Wir hoffen es geht Euch allen gut!
Michael und ich sind Mitte Mai aus Nepal zurückgekehrt, und inzwischen genießen wir nun den Sommer in Kärnten. Besonders nach der Ankunft in Österreich vergehen die Wochen immer sehr schnell: Michael muss sich wieder an den Kindergarten gewöhnen, es gibt einige Bekannte zu besuchen. Und dann gibt es auch immer wieder Besuche aus Nepal, über die wir uns auch immer sehr freuen, und für die wir auch jedes Mal etwas extra Zeit einplanen müssen und wollen.
Von den zwei Monaten in Nepal waren wir ca. 2 Wochen in Zarok, wo wir sehr viele Patenkinder mit deren Müttern/Eltern getroffen haben. Die übrige Zeit musste ich in Kathmandu sein, denn es waren einige Gruppen unterwegs, und es gab das eine oder das andere Ding zu Organisieren. Aber auch in Kathmandu kommen uns gerne die Kinder besuchen.



Dieser Brief heute sollte einen Überblick über die Aktivitäten der Patenkinder und über Neuigkeiten in Nepal informieren. Heuer ist ein starkes „Neues Patenkinder“- Jahr!
Insgesamt sind 11 neue Kinder dazu gekommen davon habe ich 3 Kinder für AVS Patenkinder aufgenommen.
  • Lakpa Tenzing Sherpa
  • Tashi Norbu Sherpa
  • Sarita Baraili
So ergibt das nun insgesamt schon mehr als 100 (!!!) Kind

Folgende AVS Patenkinder haben die SLC abgeschlossen und besuchen nun ein College in Kathmandu:
  • Lakpa Phuti Sherpa
  • Mingma Futi Sherpa
  • Pemba Yangji Sherpa
  • Pasang Kanchi Sherpa
Folgende Patenkinder Haben mit Schulabschluss und 4 Jahre College nun Die Patenschaft verlassen und stehen auf eigenen Beinen:
  • Doma Biswokarma
  • Dawa Dolma
  • Mingma Yanji
  • Babu Sherpa
Eines unserer ersten Patenkinder, die Nimu Sherpa, hat nach Ihren 10 +2 Jahren College nun den Abschluss gemacht, und ist nun in Australien um dort zu studieren. Für Sie ist es der erste lange Auslandsaufenthalt, weit fort von daheim und der Familie. Wir sind übers Internet öfters in Kontakt, und sie findet sich gut zurecht. In Australien ist jetzt gerade Winter, für Nimu heuer bereits der zweite: einen in Nepal und einen in Australien! Das wird sicher schon einmal lustig :-)

Unser allererstes Patenkind, die Randol Tsering, hat nach einigen Jahren Tätigkeit als Krankenschwester im Dulikhel Hospital nun Ihre Bachelor Arbeit abgeschlossen.
Die Kami Yangji hat als Krankenschwester 3 Jahre den Health Post in Thame geleitet. Das ist die Krankenstation in Thame. Nun macht Sie eine 3-jährige CMA Ausbildung (Certified Medical Assistent) und kann dann Ihre Arbeit in Thame noch besser und wirkungsvoller für die Bewohner machen. Sie hat Ihre Erfahrungen in einer eMail an mich geschrieben, die ich sehr gerne mit Euch allen teilen möchte. Es ist eine schöne Beschreibung, und sie hat mich sehr berührt und stolz gemacht!
Aber lest bitte selbst:

Dear Maya Didi,
my name is Kami Yangji Sherpa from small village Thame, located in North east of Nepal. I have a small family (my father, mother, sister and brother). My father is 60 years old and mom is 53.They are working very hard for our education. I have seen my parents going through a lots of hard time. My father works as mountain climber and trekking, my mother looks after the yak and in the farm. The reason behind my parents struggle and hardship was illiteracy and a lack of access to skills.
I enjoyed my school journey with lots of memories. I still remember the days having problems of money to buy a new dresses and stationary things during my study. My hard times came. It was very difficult to study in Khumjung School after grade 7 because Khumjung is four hour walking from my home town so that we have to manage hostel for ourselves. To pay long stay fee for hostel and all school charges created hard time for my parents because of economic problems. I really didn't know where to go for a scholarship. The day was my luck that through my relatives I and my mother got golden opportunity to see Auntie Buddhi Maya in Zarok. My mother heartily requested to her for scholarship. Then I got opportunity to give continuity in my study through her kindness. I passed my SLC from Khumjung School with good results. After SLC my parents send me to Kathmandu for my higher education.
After completing my grade 12 I had keen desire to study medical and with the precious advice from Dr. Kami, Khunde hospital, I joined CMA....
After completing CMA course I got an opportunity to work in community health clinic through The Himalayan Trust. I worked in Khunde Hospital for 3months.Then I started working in Thame community Health clinic under the supervision of Khunde Hospital. I had to work every Sunday to Friday except public holidays. I enjoyed my clinic hours, I got a lots of experience during my work, I was involved in various training related to health, and I worked for five years in community health clinic. In the meantime I volunteered to provide emergency services and care home services to elders. It was wonderful experience to work as home health service.
I am so lucky to have her never ending support and love. Through her support, again I am going to do further medical study (HA) to get better knowledge and experience. I have taken a break in my job because medical school is far away from my home.
My sincere thanks goes to my parents, Auntie Buddhi Maya and Elisabeth (my sponsor) for providing me to fulfill my dream. Education is very important, especially for a girl.



Hier noch ein paar allgemeine Neuigkeiten und Informationen aus Nepal für Euch!
In Frühjahr waren heuer sehr viele Expeditionen unterwegs. Alleine am Mt. Everest waren ca. 40 Expeditionen mit über 600 ausländischen Bergsteiger und Ihrer jeweiligen Mannschaft mit ca. 3000 Sherpa auf den Beinen. Das Base Camp glich einer Zeltstadt. Mein Schwager Lakpa war auch dieses Jahr wieder für 2 Monate im Base Camp als Bergrettungs-Mann stationiert. Die Saison ist ruhig verlaufen und es haben auch sehr viele den Gipfel erreicht.
Etwas Besonderes aus unserem Dorf Zarok: 3 junge Männer aus unserem Dorf sind alle am gleichen Tag am Gipfel des Kanchenjunga gestanden! Mit 8586m der dritthöchste Berg der Erde. Sie haben mir ein Gipfelfoto geschickt! So hat auch Zarok heuer Geschichte geschrieben!
Nun ist die Trekking- und Expeditions-Saison vorbei, es ist Regenzeit. Die Leute haben nun Zeit für ihre Familien und für verschiedene Festivitäten. In Namche war gerade 1 Woche lang Dumji-Fest mit dem Rinpoche aus Tengpoche. Viele Mönche und alle Bewohner waren auf den Füßen. Bei dieser Gelegenheit haben wir den Chorten (Stupa) von Furte und die Mani-Mauer um die Gompa (Kloster) in Namche einweihen lassen. Die Einweihung dieser beiden Bauwerke, Stupa und Mani-Mauer, bedeutet mir sehr viel, weil diese von mir und unserer Familie nach dem Erdbeben gebaut wurden.
Einen Schulausflug einer Schulklasse aus Khumjung hat ein besonders trauriges Ende genommen. Die Jugendlichen sind zum Gokyo See gewandert, beim Spielen am See sind 3 von
den Jugendlichen in das Wasser gestürzt und ertrunken. Das Unglück ist erst vor einigen Tagen passiert, alle trauern um die verunglückten drei Burschen.
Diese Tage wird in Thame der junge Rinpoche (Inkarnation von verstorbenen Thame Rinpoche) inthronisiert. Nicht nur die Leute von Thametal sind dort versammelt, auch von weither gereiste aus Phortse, Pangpoche, Namche sind nach Thame gegangen. Heutzutage bekomme ich sehr viel übers Internet mit, zum Beispiel was sich alles so tut im Dorf. Und ich freue mich, dass es den Leuten nach dem Erdbeben wieder gut geht! Die Leute haben wieder ins Alltagsleben zurück gefunden und haben wieder mehr Spaß und Freude am Leben!
Zum Abschluss möchte ich Euch sehr herzlich für Eure Unterstützung meines Herzensprojektes - der Unterstützung der Patenkinder in Nepal - danken! Ohne Euch wäre dies alles nicht möglich, und das weiß ich und jedes einzelne Patenkind, und wir sind euch sehr dankbar, was ihr ihnen dadurch alles ermöglicht!

Dhanyabad und Namaste!

Eure Maya


Februar 2016


Liebe Freunde, Liebe Paten,

ich möchte Euch hiermit einen Bericht über den aktuellen Stand der Patenkinder schicken. Vorab aber möchte ich jeden einzelnen noch Alles Gute im Neuen Jahr wünschen! Am kommenden Montag den 08.02.2016 feiern wir das „Sherpa NEUJAHR“, wir feiern den ersten Tag des Jahres 2143. Im Jahr 2014 gab es die Lawine am Everest und Vermurungen in Sindupalchuk mit sehr vielen Toten. Im Jahr 2015 kam es noch viel schlimmer, viel dramatischer und brutaler als man sich das je vorstellen konnte. Die vielen Erdbeben, die Vermurungen und nicht zuletzt jetzt das inoffizielle Handelsembargo der Indischen. Glück im Unglück, alle Patenkinder und Ihre Angehörigen haben die Erdbeben überlebt. Zuerst die Freude, dass alle Überlebten und anschließend die Verzweiflung über das was geschehen ist. Ich habe als Soforthilfe eine Spendenaktion für die Bebenopfer ins Leben gerufen. Jede Familie hat für den Wiederaufbau Geld bekommen zudem hat den Familien auch das Patenkinder-Schulgeld geholfen diese schwere Zeit zu meistern. Viele Schulen wurden im Zuge der Erdbeben zerstört, oder beschädigt. Nach den Beben waren die Schulen in ganz Nepal für 1 Monat geschlossen. Durch die Ausnahme-situation war dies erforderlich, zudem herrschte noch die Angst das Nachbeben nochmals großen Schaden anrichten könnten. In Gegenden wo sich die Situation nicht so dramatisch darstellte freuten sich die Kinder über die langen Schulferien, unterdessen wurden dann die Winterferien gestrichen. Das sorgte dann für weniger Freude. Viele Schulen sind inzwischen aufgebaut und der Schulbetrieb findet normal statt. Alle Initiativen und Details sind zum Nachlesen auf der Homepage zu finden. Ich habe viele Patenkinder getroffen und konnte mich mit einigen auch sehr gut unterhalten. Die Kinder haben mir vom Schulalltag erzählt, dass es sehr kalt ist, und wenn es regnet, ist das Getrommel auf dem Blechdach so laut das sie den Lehrer nicht verstehen. Es geht den Kindern soweit sehr gut, die Erlebnisse und das Erlebte haben Ihre Spuren hinterlassen. Geblieben sind die Angst vor weiteren Beben und der Schock über das Erlebte.
Ich bin überglücklich, dass wir auch positives berichten können nämlich dass Dawa Dolma, ein Patenkind des AVS, das School Leaving Certificate (SLC) und das 3 Jährige College (10+2) abgeschlossen haben.
Ich möchte mich bei den Paten für die langjährige Treue bedanken und wünsche den Kindern Alles Gute auf Ihren weiteren Lebenswegen.
Ich freue mich das immer wieder neue Paten dazu kommen. Im vergangenen Jahr hat sich sehr vieles um die Erdbeben gedreht, es war wichtig schnell zu helfen, und das ist uns gelungen. Ich bin stolz dass wir auch so viel erreicht haben. Dank teilweiser sehr großzügiger Spenden konnten wir einiges bewegen. Danke an dieser Stelle nochmals an Alle die in irgendeiner Weise geholfen haben.

Namaste
Buddhi Maya Sherpa


Dezember 2014


Liebe Freunde, Paten Tante und Onkel,

ich hoffe Ihr habt das Jahr 2014 gut verbracht. Kurz vor Weihnachten möchte ich noch eine kurze Info an Euch schicken.
Für Nepal geht ein besonders ereignisreiches unglückliches Jahr zu Ende. Im April gab es die Lawine am Everest oberhalb des Base Camps, die 16 Todesopfer forderte. Viele davon sehr gute Bekannte von mir, Trekking Guides die für uns gearbeitet haben und auch sehr gute private Freunde. Ebenfalls bei einer Everest Expedition ist ein ehemaliges Patenkind, von Maria und Christa aus der Steiermark, ums Leben gekommen.
Im August kamen bei einem Erdrutsch im Nordosten von Nepal, ausgelöst durch Monsunregen im Bezirk Sindhupalchok ca. 80Km von Kathmandu, 150 Menschen ums Leben. Zehntausende Menschen waren aus Furcht vor einer Flutwelle auf der Flucht. Unzählige Häuser und auch zwei Wasserkraftwerke im Bezirk wurden überflutet.
Im Oktober trafen die Ausläufer eines Zyklon im Golf von Bengalen auf Nepal, die wiederum über 40 Todesopfer in Westnepal gefordert hatten. Trekkingtouristen, Expeditionsteilnehmer und auch einige Nepali sind dabei ums Leben gekommen.
Abseits von diesen traurigen Ereignissen muss der Alltag jedoch weiter gehen, wir alle hoffen auf ein besseres 2015 und blicken sehr zuversichtlich in das kommende Jahr.
Ich bin gerade vor 5 Tagen aus Nepal zurück gekehrt. Gemeinsam mit unserem Sohn war ich fast 3 Monate in Nepal. Für Michael Sonam war es der bereits dritte Aufenthalt in Nepal, die ersten Schritte seines Lebens hat er in Nepal gemacht.
Die in Katmandu lebenden Patenkinder habe ich alle getroffen. Die im Khumbu lebenden Kinder wurden von Mingma versorgt. Es gibt Fotos von allen Kindern die ich nach den Feiertagen per Email versenden kann. 2014 ist Unser Patenkinder Familie um 5,6 Kinder gewachsen.
Das Patenkind von Dietmar Neumann hat ein Stipendium für ein Medizinstudium in China, Chhengdu erhalten. Das Studium wird von der Nepalesischen Regierung finanziert. Für Wohnung und Verpflegung muss man selbst aufkommen.
6 Kinder haben die Schule mit dem School Leaving Certificate (SLC) abgeschlossen. Im kommenden Jahr sollten 5 Kinder mit dem SLC abschließen.
Buddhi Maya Sherpa -Sunshine Treks (P.) Ltd. - Seite 2
Seit dem vergangenen Schuljahr gibt es das Central-SLC, wobei alle Prüfungsfragen in ganz Nepal gleich sind. Ähnlich der bei uns geplanten Zentralmatura. 6 Kinder - Studenten besuchen ein College in KTM.
Von den ehemaligen Patenkindern arbeiten bereits einige im Khumbu. Kami Yanji (Patenmädchen von Elisabeth Holzleitner) In Health Post in Thame und Mingma Chhoki (Patenmädchen von Romed) im Khunde Hospital. Doma (Ehemalige Patenmädchen von AVS) Arbeitet in Namche Bazar auf dem Gemeindeamt .
Tashi Gelzen, der in Indien studiert hat, hat sein Studium abgeschlossen und arbeitet nun in Indien. Seine ersten Berufsjahre muss er in Indien absolvieren, zu diesen Jahren musste er sich am Beginn seines Studiums in Indien verpflichten.
Viele Patenleute waren wieder auf Besuch in Nepal und konnten die Kinder und die Familien zu Hause besuchen. Die Kinder freuen sich immer sehr über diese Besuche. Die Besuche hinterlassen bleibende Eindrücke, bei den Kindern, deren Familien und besonders bei den Patenleuten. Danke an dieser Stelle an Alle.
Für Pro Nepal habe ich einen Vortrag in Meran gehalten, wobei eine beträchtliche Summe für unsere Patenkinder zusammen gekommen ist.
Herr Gradischnig Anton aus Klagenfurt hat anlässlich seines Geburtstages anstelle von Geschenken um eine Geldspende für das Patenkinderprojekt gebeten. Es kam eine erhebliche Summe zusammen 500.- EUR die wir auf dem Patenkinderkonto einbezahlt haben. Danke nochmals an Toni für diese großzügige Spende.
Das Geld aus Vorträgen und außerordentlichen Spenden verwenden wir für Kinder die keine fixe Patenschaft haben, und auch für Kinder die kurzfristig hohe Ausgaben haben. Im Moment Zum Beispiel sind es 4 Mädchen die in KTM ein College besuchen und keine Paten haben.
In Khunde und Khumjung gibt es seit kurzem fließendes Wasser vom Gyatscho See. Dieses herausfordernde Projekt wurde von der Indischen Regierung finanziell unterstützt. Ein wesentlicher Beitrag zu mehr Komfort in dieser Region, Syangpoche, Khumjung und Khunde ist damit getan. Das stundenlange Tragen von Wasser ist in dieser Region vorerst nicht mehr notwendig.
Eine große Eröffnung und Einweihungsfeier gab es im neu renovierten Nonnenkloster von Thamo Anfang Dezember. Viele Gäste aus dem Ausland waren eingeladen. So konnte sich auch die Präsidentin von Pro Nepal aus Meran, Frau Dr. Helene Egger, vor Ort über die fertig renovierte Anlage überzeugen. Frau Dr. Helene Egger war wesentlich an der Realisierung der Unterkünfte für die Nonnen beteiligt, ohne deren Hilfe wäre dieses Projekt wohl nicht zustande gekommen. Für die Zusammenarbeit und den Einsatz, vielen Dank und Gratulation von meiner Seite.
Mami und Mingma habe ich zu einer Pilgerreise nach Lumbini, das ist der Geburtsort Buddhas, eingeladen. Markus und ich haben diesen Ort vor zwei Jahren besucht und waren begeistert. Diese kurze Reise dauert 3 Tage und bietet sich für Trekkinggäste nach einer anstrengenden Bergtour an. Ich kann diese Pilgerreise für Interessierte sehr empfehlen. Solltet Ihr Fragen zu irgendwelchen Themen haben, Ihr könnt mich jederzeit sehr gerne anrufen oder schreibt mir ein Mail. .
Danke für Eure Unterstützung, für Eure Hilfe ohne die wir nicht so großartige Sachen machen könnten. Ich wünsche Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Alles Gute und viel Erfolg für 2015!

Namaste

Buddhi Maya Sherpa / Mob.: +43 664 333 1273


Februar 2014

Liebe AVS Crew, liebe Patenleute und Freunde!

Ich hoffe Ihr habt das Jahr 2013 gut verbracht. Meiner Familie, den Patenkindern und mir geht es gut. Markus und ich, wir sind im September Eltern geworden, worauf wir sehr stolz sind. Aufgrund dieses besonderen Ereignisses bin ich, das erste Mal überhaupt in den vergangenen 25 Jahren, letztes Jahr nicht in Nepal gewesen. Unser Sohn heißt Michael Sonam und ist am 10.09.2013 auf die Welt gekommen.
Das inzwischen zur Tradition gewordene Kinderfest hat meine Schwester Mingma organisiert. Alle Kinder wurden zu uns nach Hause eingeladen und es gab wieder ein gemütliches Beisammensein und viele Gespräche. Besonders stolz bin ich, dass auch heuer wieder jemand von den Patenleuten, Anni aus Eisenerz, beim Fest dabei war. Laut Liste die ich vorab sorgfältig erstellt habe, wurde das Schulgeld von Mingma ausbezahlt.

Erfreulicherweise konnten auch dieses Jahr wieder zwei Patenmädchen die Schule abschließen.
Mingma Choki Sherpa aus Samsing hat die Schule abgeschlossen und arbeitet jetzt als Krankenschwester im Khunde Hospital. Das Krankenhaus von Khunde liegt auf 3900m und wurde von Sir Edmund Hillary ins Leben gerufen. Es ist das einzige Krankenhaus im oberen Khumbu Tal. Touristen und Einheimische werden dort von Dr. Kami und seinen Assistenten behandelt.
Kami Yangji Sherpa aus Thameteng hat ebenfalls die Schule abgeschlossen. Sie arbeitet bei einem „Health Post“, das ist eine Art erste Hilfe Station wo man auch Medizin bekommen kann. Doma, das erste Patenmädchen vom AVS, hat auch die Schule und ein anschließendes zweijähriges Kollege erfolgreich abgeschlossen. Sie arbeitet in Namche im Gemeinde Amt. Mich freut es besonders, dass die jungen Damen nach Ihrem Studium wieder zurück in Ihr Dorf kommen. Sie können jetzt das gelernte weitergeben, anderen Menschen helfen und verdienen auch Geld um ihre Familien und sich zu erhalten.

Ein neues Patenmädchen habe ich in die AVS Patenkindergruppe aufgenommen. Sie ist 4 Jahre alt und besucht nun die Vorschule in Namche. Ihre Großeltern sind aus Tibet geflüchtet, die Eltern sind in Nepal geboren. Die Familie lebt von einem kleinen Souvenir Laden in Namche. Die Trekking Saison ist kurz, das verdiente Geld reicht nur knapp für das ganze Jahr. Das Leben ist sehr bescheiden. Die junge Familie freut sich sehr und ist dankbar für die finanzielle Unterstützung durch das AVS Patenkinderprojekt.

Alles was man „Oben“ in Namche verkauft, muss erst von Kathmandu nach Namche transportiert werden. Man muss einen Tag fahren und acht Tage tragen oder mit dem Flugzeug nach Lukla fliegen und dann zwei Tage tragen, da es keine Straßen gibt. Der Transport ist aufwendig und teuer. Ebenso ist das Leben in Namche teuer geworden. Die hohen Mietpreise und die hohen Preise Grundnahrungsmittel sind eine große Belastung für die jungen Familien. Die Schulgebühr können sich nur mehr wenige Leute leisten. Eine genaue aktuelle Liste wo die Kinder sind, was sie machen und welche Klasse sie besuchen, findet Ihr hier.

Danke für Eure Unterstützung, für Eure Hilfe ohne die wir nicht so großartige Sachen machen könnten.

Ich wünsche Euch Alles Gute für das bereits 2 Monate alte Jahr 2014!
Viele unfallfreie Ski und Bergtouren!

Liebe Grüße
Namaste
Maya mit Familie



Jänner 2012

Namaste und Servus
Liebe Patenleute, Liebe Unterstützer und Freunde!

Weihnachten ist vorbei und ein Neues Jahr steht vor der Tür. Das Nepal Visit Year 2011 geht dem Ende zu. Dieses Jahr war für den Tourismus in Nepal ein sehr  erfolgreiches. Das ausgerufene Visit Nepal Jahr hat sehr viele Leute motiviert nach  Nepal zu kommen. Sicherlich habt Ihr auch aus den Nachrichten erfahren, dass das Wetter nicht immer perfekt war. Tagelanges Warten in Lukla, bis das Wetter endlich besser wurde und endlich ein Flugzeug nach Lukla fliegen konnte war ja auch hier in den Nachrichten zu hören. Die stressige Zeit ist nun vorbei, es hat sich alles wieder beruhigt. Die Saison ist ohne größere Probleme und ohne Verletzungen von Gästen vorüber, darüber freuen wir uns besonders.

Die vielen langen Stromabschaltungen in Katmandu erschweren das tägliche Bürogeschäft doch erheblich. Viele meiner Kollegen haben sich daran gewöhnt und helfen sich mit Stromaggregaten aus.  Neben dem täglichen Trekkinggeschäft, habe ich aber auch genug Zeit für die Familie und natürlich auch für die Patenkinder gehabt. 
Die Zahl der Patenkinder steigt ständig an, worüber wir uns natürlich besonders freuen. Besonders in den letzten Jahren. Waren es im Jahr 2008 noch 47 Kinder, davon 12 Buben und 35 Mädchen, so sind es jetzt bereits 67 Kinder (20 Buben und 47 Mädchen). Einige Kinder sind auf der Warteliste, für die ich noch keine Paten gefunden habe. Zudem haben im Jahr 2011 zwei Kinder die Schule beendet. Das Patenkind von Ingrid Karlegger hat die Schule aus persönlichen Gründen abgebrochen. Ein Patenkind von AVS Südtirol schließt dieses Schuljahr die zwölfte Klasse ab und kann anschließend mit einer Berufsausbildung beginnen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ingrid und auch beim AVS Südtirol für die Unterstützung bedanken. Jetzt gerade haben die Kinder Schulferien, für die Ältesten beginnt danach die Zeit mit den Abschlussprüfungen 9 Mädchen machen heuer SLC Schulabschluss Prüfung und für die Jüngeren beginnt ein Neues Schuljahr.

Liebe Grüße und Namaste
Maya mit Familie


Dezember 2010

Namaste und Servus

Hoffe Es geht Euch gut, und Ihr habt das Jahr gut verbracht!

Von Mitte September bis letzten Sonntag war ich in Nepal, dieses Jahr doch etwas länger als sonst. Die Saison war sehr lang, viele Trekkinggäste waren in Nepal unterwegs und mussten natürlich auch betreut werden. Vom Organisieren der Tour, bis zum oft erforderlichen Helikopterflug ist es viel Arbeit die mit sehr viel Zeit verbunden ist. Die ständigen Stromausfälle in Katmandu, derzeit 12 Stunden täglich, erschweren die tägliche Arbeit sehr, vor Allem wenn man es, so wie ich, nicht gewöhnt ist.

Nachdem die ganze Arbeit erledigt war und alle Gäste wieder gesund nach Hause fliegen konnten bin ich nach Zarok geflogen und habe alle Kinder besucht, diesmal habe ich für alle Kinder warme Daunen od. Windstopper Jacken in Kathmandu besorgt. Die Jacken haben wir mit dem Flugzeug nach Lukla geflogen von dort mit Trägern nach Namche getragen, wo wir Sie verteilt haben. Die Kinder können die Jacken gut gebrauchen, es ist oben im Winter sehr kalt und die Häuser werden nur sehr schlecht beheizt. Holz ist knapp und wird deswegen nur sparsam zum Kochen verwendet. Nachdem ich die Jacken verteilt habe, gab es noch Tee und Nudelsuppe in der Sunshine Lodge. Die Kinder die die 8te und 9te Klasse besuchen, sind gleich wieder zurück nach Khumjung gelaufen, um für die am nächsten Tag anstehenden Prüfungen zu lernen. Mit den Kindern, die am Nächsten Tag keine Prüfung hatten habe ich einen Ausflug nach Namche zum National Park Sagarmatha Museum gemacht. Für viele war es der erste Besuch in einem Museum. Ich konnte den Kindern einiges über die Kultur der Sherpa’s und über die Geschichte der Bergsteigerei zeigen und erklären. Den Kindern hat es sehr gut gefallen und Sie waren auch sehr interessiert. Einige nette Fotos haben wir auch gemacht. Danach ging es zum Markt in Namche wo wir in einem Tea shop Tee getrunken und Momos gegessen haben. Nach einem weiteren kurzen Spaziergang durch den Tibetermarkt sind alle wieder nach Hause gegangen.

Am Abend kamen dann die Eltern auf Besuch. Wir hatten einen wunderschönen Abend, bei Reis mit Curry und natürlich auch mit Chang. Alte Sherpalieder wurden gesungen Klagenfurt, 19.12.10 und als Höhepunkt wurde das Schulgeld ausbezahlt. Bis spät in die Nacht wurde gesungen und diskutiert. Erst am Nächsten Tag sind die meisten zurück in Ihre Dörfer gegangen, die ja teilweise zwei Tagesetappen entfernt sind.

Heuer war ein besonderes Jahr für die Patenkinder. Es gab besonders viele Neuzugänge. Insgesamt sind es jetzt 57, Ende 2009 waren es noch 51.

4 Mädchen haben die Schule in Khumjung mit besten Noten abgeschlossen und gehen jetzt in Katmandu in ein College. Die meisten Mädchen wollen Krankenschwester werden. 2 Mädchen haben dieses Jahr mit der Krankenschwester Schule begonnen, die Ausbildung dauert weitere 3 Jahre. Derzeit sind 20 Kinder in Kathmandu, die anderen sind in Ihrem Dorf, und gehen von dort aus oft zwei Stunden in die Schule. Mingma Temba der in Katmandu in die Schule ging, sich dort aber nie wohl gefühlt hat, wollte unbedingt wieder zurück in sein Dorf. Er hat jetzt wieder einen Schulweg von fast zwei Stunden aber es gefällt Ihm. Wenn jemand Details zu seinem jeweiligen Schulkind haben möchte bitte gebt mir kurz Bescheid, und ich schicke Euch dann die Zeugnisse soweit vorhanden.

Heuer waren 30% mehr Touristen in Nepal als letztes Jahr. Einige Flüge wurden gecancelt, viele Gäste mussten tagelang in Lukla auf einen Flug nach KTM warten. Einige sind mit Charter Helicopter geflogen, einige sind nachdem Sie 4 Tage gewartet haben zu Fuß nach Jiri (5 Tages Marsch) und andere haben gewartet bis wieder normaler Flugbetrieb war. Ich fliege am 18. März wieder nach Nepal und gehe mit einer Gruppe „Rund um die Annapurna“, das wird ein Lodge-Trekking über den Thorong La, danach geht es ins Khumbu. Falls jemand von Euch Zeit, Interesse und Lust haben sollte nach Nepal zu kommen und eine Trekking tour zu machen, dann bitte melden. Wunderbar lassen dich die Tourenmit einem Besuch bei den Patenkindern verbinden. Dieses Jahr war Günter aus Wien in Nepal und hat sein Patenkind Lakpa Sonam mit seiner Familie besucht und einige Zeit mit Ihnen verbracht. Bei Fragen und Infos Bitte Mailen od. anrufen.

Wir Wünschen Euch Frohe Weihnachten und Alles Gute für das kommende Jahr! Bedanke mich bei allen für die Unterstützung der Kinder und des Projektes „Schulausbildung für Sherpa Mädchen“ Liebe Grüße Maya mitsamt Familie und Patenkinder.

Liebe Grüße Und Namaste

Maya


Jänner 2010

Namaste!! Tashi delek !!

Liebe Freunde und Unterstützer,
vor Weihnachten noch möchte ich Euch kurz über die aktuellen Neuigkeiten informieren. Nach 3 Monaten bin ich am Sonntag gemeinsam mit Markus aus Nepal zurückgekommen. Markus war für 12 Tage in Nepal, gemeinsam sind wir für eine Woche in Zarok zu Hause gewesen. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit mit der Pilatus Porter, (Platz für 5 Personen) direkt nach Syangboche (eine kleine Graspiste oberhalb von Namche Bazar) zu fliegen, dadurch können wir auch für wenige Tage nach Hause kommen. Die 2 Tage hin und 2 Tage zurück zwischen Lukla und Namche entfallen, vorausgesetzt das Wetter ist gut und man hat mit der Akklimatisierung in der Höhe keine Probleme. Wir haben es jedenfalls genossen und haben einige wunderschöne Ausflüge auf die umliegenden Berge gemacht, waren im Kloster… und da und dort.
  • Unter anderem haben wir auch mit den Kindern eine gemeinsame Wanderung zum Panorama View Hotel gemacht, die wir alle sehr genossen haben. Die meisten Kinder sind zwar täglich mehrere Stunden zu Fuss in die Schule unterwegs. Es hat aber allen sehr gut gefallen, besonders die „Hütteneinkehr“ im Panorama View Hotel wo wir alle eine Hot Lemon getrunken haben. Der Kleine Lakpa ist von Thame in der Früh gekommen 3 Std. Gehzeit und nachdem Ausflug wieder 3 Std. nach Thame zurückgegangen erstaunlich wie selbständig er ist und wie viel Ausdauer er hat.
  • Aktuell sind es 51 Kinder die von „UNS“ uns unterstützt werden (Davon 10 von AVS Patenkinder Projekt) DANKE. Das Jüngste ist eine 4 Jähriges Mädchen aus Tibet. Zwei Kinder kommen aus dem Solu dem Süden Khumbus 4 -5 Tage Fußmarsch von Namche Bazar entfernt.
  • 3 Kinder konnten die Schulabschlussprüfung wieder mit Bestnoten abschließen.
  • Tsering konnte die Ausbildung als Kranken Schwester erfolgreich abschließen und Sie wird nun in KTM in einem Krankenhaus als Krankenschwester arbeiten. Nach 2 Jähriger Erfahrung als Krankenschwester kann sie sich dann im Khunde Hospital bewerben, was Sie auch möchte.
  • Generell habe ich den Patenkindern und Eltern gesagt dass es sinnvoll wäre wenn die Kinder mit einer guten Ausbildung in die Dörfer zurückkehren und dort zu arbeiten, vorausgesetzt die Möglichkeiten sind vorhanden.
  • Der Ring Poche von Thame ist gestorben, er hat auch ein Kind das von uns unterstützt wird die Pasang Phuti Heißt.
  • Ang Dami, die Mutter von Nima Chutin konnte beim Everest Marathon im Dezember den vierten Platz belegen. Vor 3 Jahren hat Sie den Marathon einmal gewonnen, dieses Jahr konnte Sie den Erfolg nicht wiederholen. Bemerkenswert deswegen, weil Ang Dami den Marathon in Normalerkleidung bestreitet. Im Sherpakleid ohne Spezialschuhe, unvorstellbar. Trotzdem wurde sie vierte, und am nach Mittag nach dem Marathon hat Sie beim Kinderfest noch bis spät in die Nacht getanzt.
  • In Namche habe ich auch Apa Sherpa getroffen, er war heuer das 19te mal am Everest. Apa ist somit noch immer alleiniger Rekordhalter für die Everest - Besteigungen. Er kennt die meisten Patenkinder und Eltern, möchte alle recht herzlich grüssen und bedankt sich für die finanzielle Unterstützung von Euch.
  • Apa Sherpa und viele andere Everest Besteiger sind zurzeit bei der Klimakonferenz in Kopenhagen um auf die Auswirkungen des Klimawandels im Himalaya aufmerksam zu machen. Im Vorfeld gab es auch eine große Klimakonferenz am Kala Pattar und in Syangboche.
  • Es gibt eine Menge Neuer wunderschöner Trekkingrouten rund um Namche und Thame. Einfache Wanderungen die in wenigen Tagen gemacht werden können. Kongde Ri und auf dem Hausberg von Thame geht ein traumhafter Weg sogar bis auf 5400m. Wer Interesse hat kann sich jederzeit bei mir melden. Es ist eine gute Gelegenheit die Kinder zu besuchen, einige würde auch sehr gerne mit Euch gehen wollen. Alfred aus Wien und Tanja aus Kärnten sind zum Beispiel mit den Eltern Ihrer Patenkinder auf Trekking gegangen.
  • Die Trekkingsaison war sehr gut, es gab keine Unfälle oder Verletzte. Einige Helikopterflüge waren erforderlich um Höhenkranke auszufliegen.
  • Politisch hat sich in Nepal nicht viel verändert. Das gewohnte Chaos aus den vergangen Jahren besteht noch immer. Die Preise für die Grundnahrungsmittel sind in den letzten 12 Monaten um 50% gestiegen. Zum Beispiel ein Kilo Reis kostet in Namche ca. 2 Euro die Familien mit geringen Einkünften tun sich immer schwerer. Umso notwendiger ist die Unterstützung und umso größer die Freude und der Dank.
Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten und ein Gutes gesundes Neues Jahr!

Danke - Danyabhaat


Jänner 2009


Hallo,

ich bin erst kurz vor Weihnachten aus Nepal zurückgekommen. Die Trekking Saison ist ohne Zwischen Fälle verlaufen, heuer waren besonders viele Touristen in Nepal unterwegs, unter anderem habe ich 4 Bergsteiger aus Trento getroffen die alle am Gipfel der Ama Dablam gestanden sind. Nepal ist nicht mehr Königreich sondern Republik. Der König lebt nach wie vor in Nepal, hat aber keine politische Funktion mehr. Es gibt eine Regierung mit einem Premier Minister, der von der Partei der Maoisten ist. Alle sind in guter Hoffnung, von nun an in Frieden leben zu können.

Über ein paar Neuigkeiten möchte ich Euch schreiben, natürlich auch wie es den Kindern geht und was Sie tun.

Im Sommer haben wir eine Lieferung mit warmen Kinderkleidern und Kinders02chuhen vorbereitet, viele Freunde haben uns dabei unterstützt. Insgesamt haben wir 170 Kg. nach Kathmandu geliefert, die Kosten für den Transport hat die Fa. GE Jenbacher übernommen. Das war jedenfalls ein Highlight in diesem Jahr. Die Freude der Kinder war riesengroß, zudem habe ich viele andere bedürftige Kinder von armen Familien einkleiden können. Im Zuge dieser Aktion haben wir sehr viele Kindersachen bekommen, und ich habe noch immer sehr viele Kindersachen hier in Klagenfurt, die wir nicht mitliefern konnten. Es ist einfach soviel zusammen gekommen, dass wir nicht alles mitliefern konnten. Wenn jemand die Transportkosten oder einen Teil davon übernehmen würde, z.B. wenn im „AVS-Patenkinder Projekt“ genug Geld vorhanden ist, dann würden wir im Frühjahr eine weitere Cargo Lieferung organisieren. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 550 bis 600 Euro, pro Lieferung. Die Importverzollung und Abholung am Flughafen würde ich persönlich erledigen (Anm. AVS: die Übernahme dieser Kosten haben wir für 2009 zugesichert).
Inzwischen sind wir 48 Kinder, davon 10 Kinder (1 Bub und 9 Mädchen) von AVS-Patenschaftsprojekt. Das „neue“ Patenkind des AVS heißt Lakpa Sherpa, sie ist 11 Jahre alt und geht in Thame zur Schule, in die 3. Klasse. Ihre Eltern können weder lesen noch schreiben, sie leben immer auf der Yak-Alm über 4.000m, nur in den Wintermonaten leben sie in der Nähe vom Thame, ca. 2 Std. Fußweg von Namche entfernt. Die Eltern haben 3 Kinder, sie sind sehr froh über die finanzielle Hilfe die sie vom AVS-Patenkinderprojekt bekommen haben. Die Eltern können mit dem Geld die Schulgebühr, Schuluniform, Bücher, und Unterkunft inkl. Essen bezahlen.
Das sind vorerst die Neuigkeiten und der Stand der Dinge. Ich möchte mich im Namen aller Patenkinder und deren Eltern für Eure Unterstützung bedanken. Wünsche Euch alles Gute und ein erfolgreiches Jahr 2009! Vor allem Gesundheit und Zufriedenheit!

Buddhi Maya Sherpa


Februar 2008

Liebe Patenleute,

schon wieder ist ein Jahr vorbei, ich hoffe Euch geht es gut und Ihr seid zufrieden. Inzwischen bin ich seit einigen Tagen wieder in Österreich. Als eine von meinen ersten Arbeiten möchte ich euch allen eine kurze Information zukommen lassen, wie es den Kindern geht und was es für Neuigkeiten gibt!

Die Zeit in Nepal habe ich genossen. Von den 3 Monaten war ich 3 Wochen in Zarok auf der Sunshine Lodge. Ich habe die Trekkinggruppen bewirtet, weil meine Schwester gerade einen Nachwuchs bekommen hat und bin bei einigen Touren bzw. Ausflügen mitgegangen. Einige Patenleute waren persönlich in Nepal und haben auch die Kinder zu Hause besucht. Über diese Besuche freuen sich die Kinder immer ganz besonders.

Inzwischen haben wir für 44 Kinder Patenschaften. Alleine 9 davon sind durch das Patenschaftsprojekt des AVS zustande gekommen. Es wird immer interessanter alle Kinder zu kennen und zu wissen wer zu wem gehört. Alle Kinder haben das Schuljahr positiv abgeschlossen und sind mit sehr viel Eifer und Ernst bei der Sache.

Lustig war es wieder bei der Kinderparty. Die Eltern und Kinder waren bei uns auf der Lodge. Die Elternteile von den verschiedenen Tälern kommen so einmal im Jahr zusammen und können diskutieren, natürlich wird auch gesungen und getanzt. Die Kinder verstehen sich sehr gut. Obwohl sie sich teilweise untereinander gar nicht kennen, gibt es eifrigste Diskussionen und Neuigkeiten die ausgetauscht werden.

Eine traurige Nachricht gibt es, die Mutter von Doma, unserem ersten AVS-Patenkind, ist nach langer Krankheit verstorben. Dafür gibt es ein neues Patenmädchen, es heißt Dawa Dolma, und geht in Kathmandu in die Schule.

Im Namen aller Patenkinder möchte ich mich bei Euch für die Unterstützung bedanken.

Buddhi Maya mit Familie und Patenkinder


Juli 2007

Ich hoffe, der AVS-Crew, unseren Patentanten und -Onkeln geht es gut. Bei uns ist soweit alles in Ordnung. Ich bin nach mehr als 3 Monate wieder zurück in Österreich. Zuerst war ich mit einer Gruppe aus Österreich in Sikkim (North Indian) und Bhutan. Nach der Bhutanreise bin ich nach Zarok. Seit mehr als 100 Jahren wird in Namche das Dumje-Fest gefeiert. Dieses religiöse Fest hat eine große Tradition und wird jedes Jahr von einer anderen Familie organisiert. Heuer waren wir dran. Das zu organisieren und zu planen hat sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch genommen, daher war ich auch so lange im Dorf. Während der Festlichkeiten, die mehrere Tage dauern, war auch der oberste Rinpoche von Kloster Tengpoche und 20 Mönche zum Beten anwesend. Alle Bewohner von Namche und Umgebung wurden eingeladen und von uns versorgt. 65 kg Nudeln und 80 kg Reis haben wir gekocht und unzählige Male Tee und Chang ausgeschenkt. Die Buddhisten erhoffen sich mit Spenden in der Gegenwart eine bessere Wiedergeburt und einen leichteren Weg ins Nirvana. Für dieses Fest müssen die ausrichtenden Familien sehr lange sparen und es ist auch mit sehr viel Arbeit verbunden. Trotzdem habe ich die Zeit zu Hause sehr genossen. Auf 3.600 m, wo ich daheim bin, war alles grün, die Kartoffeln wachsen meterhoch, und sämtliche Blumen haben geblüht. Touristen sind zu dieser Zeit nur sehr selten anzutreffen. Die Leute haben die schönsten Kleider und Trachten angezogen und sich mit sehr wertvollem Schmuck geschmückt. Meine Mutter war sehr stolz, dass alle aus der Familie gekommen sind. Als Gastgeber hatten wir natürlich immer sehr viel zu tun aber trotzdem war es eine Schöne Zeit.

Die politische Lage in Nepal ist derzeit ruhig, im Süden des Landes gibt es immer wieder Demonstrationen und Streiks. In Kathmandu und in den Bergregionen ist es aber ruhig. Im April haben die Lehrer in Kathmandu 11 Tage gestreikt. Die Lehrer sind mit Ihrer Bezahlung und den herrschenden Arbeitsbedingungen nicht zufrieden. Die Forderungen wurden jedoch nicht erfüllt, erreicht wurde mit dem Streik nichts. Für die Lehrer ging es danach gleich weiter. Die Maoisten sind in der Regierung, ausverhandelt wurden 72 Sitze von insgesamt 350 Sitzen (ich hoffe die Angaben stimmen). Für den 22.November 2007 sind Wahlen angekündigt, danach werden die Sitze neu verteilt. Wir alle hoffen, dass diese Wahl friedlich verläuft!

Zu den bereits 6 Patenkindern sind heuer 2 Mädchen dazu gekommen. Sie heißen Puhura Yangi und Mingma Sherpa, sind beide 11 Jahre alt und gehen in Thame (3.800 m) in die Schule.

Liebe Grüße und Namaste! Buddhi Maya Sherpa


Juli 2006

Hallo, ich hoffe es geht Euch gut. Bei uns in Nepal ist alles in Ordnung. Nach den vielen Demonstrationen und den vielen Streiks ist wieder Ruhe eingekehrt. Sicher habt Ihr das Geschehen in den täglichen News genau verfolgen können, durch die vielen Berichte in den Medien konnte man sich ja genauestens informieren. Die Europäer waren oft besser informiert als wir in Nepal.

Während den Demos gab es Ausgangssperre das heißt, wir mussten zu Hause bleiben, Büros und Geschäfte blieben geschlossen. Es wurden nur sehr dringende Transporte während einer genau vorher bestimmten Zeit zugelassen. Als in den Haushalten die Lebensmittel knapp wurden und auch das Benzin für die Nottransporte knapp wurde hat der König reagiert. Er ist zurück getreten, es wurde ein Parlament mit Ministern eingesetzt, in dem auch die Maoisten Ihren Platz haben. Zurzeit verhandeln alle Regierungs-Parteien, Ziel ist es eine friedliche Zusammenarbeit zwischen allen Parteien zu erreichen. Demnächst gibt es wieder eine Konferenz, wo es zu einem Abschluss der Verhandlungen kommen soll. Für Herbst sind Wahlen geplant und wir Nepalesen hoffen dass alles so wird wie vor 1995, egal ob mit König oder ohne, Hauptsache Ruhe!

Nach knapp 2 Monaten in Nepal bin ich nun seit fast einem Monat schon wieder zurück in Österreich. Aufgrund der politischen Unruhen haben einige Trekkinggäste abgesagt, ich hatte so eine ruhigere Zeit, die ich in Namche verbringen durfte. Ich konnte mich mit fast allen Patenkindern treffen was mich sehr gefreut hat. Unter anderem habe ich mit einigen Kindern eine wunderschöne Wanderung auf unseren Hausberg unternommen. Für die Kinder war das schon ein besonderes Erlebnis, weil wer geht schon mit Ihnen „wandern“. Zwischen blühenden Rhododendron-Blumen sind wir spaziert, alle waren begeistert. Noch am gleichen Tag haben wir uns zur Kinderparty in Zarok getroffen, wo dann auch die Kinder, die einen weiten Anmarsch hatten, dazu kamen.

Allen Kindern haben wir diesmal einen Schulrucksack machen lassen, darauf sind sie sehr stolz. Natürlich habe ich auch von Bekannten wieder Kinderhauben und Kappen bekommen, diese wurden auch verteilt. Es wurde gefeiert, gespielt und auch getanzt. Die Kinder waren sehr froh und haben sich sehr über die Geschenke gefreut.

Zu den 6 Patenkindern des AVS sind heuer noch 3 weitere Kinder dazu gekommen, es sind jetzt bereits 40 Kinder denen eine Patenschaft ermöglicht wurde. Ich bin schon ein wenig Stolz auf diese große Familie. 3 Mädchen und 2 Buben haben bereits die Schulabschlussprüfung bestanden und gehen jetzt in Kathmandu für die nächsten 2 Jahre in ein College.

Kurz: Das Patenkinderfest war lustig, es hat allen Kindern sehr gut gefallen und auch die Eltern nutzen das „Zusammentreffen“ als ein Art Elternabend, wo tägliche Hürden besprochen werden können.

Namaste - Maya Sherpa


Juli 2005

Im heurigen Frühjahr habe ich alle unsere Patenkinder gesehen, viele habe ich selbst besucht und viele sind zu unserer fast schon traditionellen Kinderparty gekommen.

Die Kinder sind alle sehr fleißig, was man auch bei den schulischen Leistungen sieht. Die Kinder der fünften Klasse haben ein großes Englisch-Nepali-Wörterbuch mit einer dazu gehörenden Lern-Kassette bekommen. Auf den Schulen in den Dörfern lernen die Kinder hauptsächlich Nepali, Englisch zwar auch aber nur sehr schwach. Für einen weiteren Schulbesuch in Katmandu oder evtl. auch für ein weiteres Studium ist das Verstehen der englische Sprache aber eine Voraussetzung.

Das AVS-Patenschaftsprojekt hat jetzt bereits schon 6 Patenkinder, 5 Mädchen und einen Buben. Die Doma Biswokarma und die Nima Chutin haben in Thame die siebente Klasse bestanden, das ist in Thame die letzte Schulstufe. Beide Mädchen besuchen jetzt die Sir Edmund Hillary Schule in Khumjung. Der Fußweg von Thame nach Khumjung dauert 2 Stunden. Deshalb haben wir jetzt für die beiden ein Zimmer in Khumjung gemietet, dort wohnen Sie während der Woche, am Wochenende gehen Sie nach Hause. In Khumjung können Sie auch den Schulabschluss machen.

Die neuen Patenkinder kommen alle aus meinem Dorf Zarok. Pasang Kanchi und Nima Tsering, 6 und 5 Jahre, beginnen heuer mit der Schule in Namche. Die Mingma Yangji, 7 Jahre, geht bereits in die 2 Klasse in Namche.

Ich habe mir vorgenommen nur Mädchen als Patenkinder zu machen aber diesmal habe ich 1 Bub aufgenommen (Babu). Er ist einer von Gyaljen Sherpa's Söhnen. Gyaljen haben wir die letzten 2 Jahre bereits ein wenig finanziell unterstützt. Er hat 2 Buben im Schulalter, ist krank, körperlich sehr schwach und kann auch nicht auf Trekking und/oder Expeditionen gehen. Seine Frau muss mit den beiden Jopyoks (Tragtieren) Trekkingtouren begleiten, Felder bestellen, Holz sammeln usw. während Gyaljen zuhause auf die Buben aufpasst. Da die Familie immer sehr knapp bei Kasse ist habe ich einen ihrer Buben, den Babu, aufgenommen. Er geht in Namche in die Schule.

Generell kommen die Kinder alle aus einfachen Bauernfamilien, die gelegentlich einen Trekkingjob bekommen. Eine Patenschaft bedeutet für die Familien eine enorme finanzielle Erleichterung. Alle freuen sich sehr über die Hilfe und die Möglichkeit der Schulausbildung für Ihre Kinder.

Wegen der politisch unruhigen turbulenten Zeit bleiben die Trekkingtouristen aus. Die Touristenzahlen sind um die Hälfte zurückgegangen. Arbeitslosigkeit vieler Nepalesen ist die Folge. Nur wenige Leute mit Beziehungen bekommen Arbeit. Im Solukhumbu ist die Lage ruhig, auch in Katmandu. Von anderen entlegenen Teilen Nepals hört man immer wieder von Unruhen. Touristen sind sicher, in den Medien wird auch immer darauf hingewiesen. Wären da nicht ständig die Meldungen über Unruhen könnte man meinen es ist alles ganz normal.

Im Namen aller Patenkinder und deren Eltern möchte ich mich für Eure Unterstützung und Eure Mithilfe recht herzlich bedanken.

Danyebaat und Danke!!!


Dezember 2004

Die Saison ist gut verlaufen, ich habe viele kleine Trekking Gruppen gehabt, fast alle Teilnehmer sind wieder gut nach Hause gekommen, ein Trekking Gast ist ausgerutscht und hat sich 3 Finger gebrochen, aber das war nicht so schlimm.

Die politische Lage in Nepal hat sich leider nicht verbessert, in den Nachrichten hört man immer wieder von Unruhen in den bekannten Unruhegebieten, in Solukhumbu ist es ruhig und in Kathmandu bekommt man von den Kämpfen nichts mit. Die Leute gehen normal Ihrer Arbeit nach, würde man nicht durch die Zeitungen und News in TV und Radio auf die Maoisten aufmerksam werden, es wäre alles normal.

Natürlich haben wir in Namche wieder ein großes Kinderfest veranstaltet, wo sehr viele Kinder mit Ihren Müttern gekommen sind. Die Patenkinder Doma und Chutin waren auch da, Sie haben sehr schön getanzt, es war sehr nett, ich glaube den Kindern hat es auch sehr gut gefallen. Für die Kinder gab es wieder viele Geschenke, Kappen und Sweater, Kugelschreiber, Schokolade, Mango Juice und und ..., die Erwachsenen haben Rice Beer Chang getrunken. Meine Schwester Mingma hat Dalbhat, Reis, Linsen und getrocknetes Schaffleisch gekocht. Als Nachspeise gab es für die Kinder Snickers Schokolade und Cola J .

Frau Teresa Zanol war auch beim Kinderfest dabei, mit Ihr habe ich Doma zu Hause besucht. Domas Familie wohnt in einem sehr alten Haus, innen ist es sehr finster und auch klein. Außerdem ist das Strohdach schon sehr alt und nicht mehr wasserdicht, wenn es regnet tropft bereits Wasser durch. Im Frühjahr wenn es wärmer wird wäre es schön wenn wir das Haus ein wenig vergrößern und auch ein neues Blechdach anbringen könnten. Ich hoffe das ist auch im Sinne des AVS ist. Baumaterial, Steine und Lehm gibt es im Ort, Holz würden wir in Namche kaufen, das Blechdach und die Fenster würden wir von Kathmandu bringen.

Der Familie Gyaljen habe ich wieder 200 € gegeben weil er krank war. Er ist von Namche und musste nach Kathmandu ins Spital gebracht werden. Er war 30 Tage in Spital bevor er vor ein paar Tagen entlassen wurde. Er geht wieder nach Namche zurück wenn er von der Schwäche erholt hat. Der Aufenthalt im Spital und die Medikamente sind relativ teuer und es gibt in Nepal keine Sozialversicherung. Er hat sich sehr gefreut, die Familie ist Euch sehr dankbar.

Einer Frau mit 2 Kindern in Bothnath habe ich auch mit 200 € ausgeholfen. Sie arbeitet in einer Teppichfabrik, muss den ganzen Tag die schmutzige Wolle sortieren, arbeitet jeden Tag 10 Std. und verdient gerade 1700.- Rs, davon muss sie 600.- Rs für eine 1-Zimmer-Wohnung bezahlen und mit dem restlichen Geld die ganze Familie ernähren. Ich habe Ihr 200 € gegeben für warme Kleider und Verpflegung. Fotos von der Familie habe ich gemacht (Pasang und Ihre Familie).

Im Namen von allen Patenkindern möchte ich mich bei allen Beteiligten für Eure Unterstützung bedanken.

Wir wünschen Euch Frohe Weihnachten und gesundes Jahr 2005

Namaste - Maya und die Patenkinder


Juli 2004

Ich war 2 Monate in Nepal und bin wieder zurück in Österreich. Die politische Lage in Nepal hat sich nicht geändert, von einigen Bezirken Nepals hört man immer wieder von Kämpfen zwischen Polizei oder Army und Maoisten, im Solukhumbu, wo wir zuhause sind, ist es glücklicherweise bis jetzt ruhig.

Unserer Doma geht's gut und in der Schule ist sie sehr erfolgreich.

Mit Nima Chutin Sherpa haben wir auch ein neues Patenmädchen. Nima ist 12 Jahre alt, in Thame auf 3800m zuhause und geht auch dort in die 6. Klasse. Ihre Mutter Ang Dami hatte ein kleines Teehaus in Namche, nachdem die Miete zu hoch war und das Geschäft nicht gut lief ist sie zu Ihren Eltern nach Thame zurückgekehrt. Diese haben ein kleines Bauernhaus und wohnen jetzt gemeinsam mit Ang Dami und Ihren 3 Kindern unter einem Dach. 3 Generationen in einem kleinen Haus, wo sich nicht einmal Glas in den Fensterrahmen befindet.

Nima Chutin ist die älteste Tochter, Ihr Vater hat sich von der Familie getrennt und ist weit weg. Nima Chutin kennt Ihren Vater nicht und weiß auch nicht einmal wo er ist. Ang Dami hat mich um Hilfe gebeten, denn sonst müsste die Nima Chutin die Schule abbrechen und arbeiten gehen. Nima Chutin ist sehr fleißig und lernt sehr gut, jetzt die Schule abzubrechen wäre sehr schade. Ich habe daher unsere Hilfe angeboten. Bis die Nima Chutin die Schule fertig hat wird Sie von unseren Spendengeld gesponsert. Mit dem gespendeten Geld kann sie sich die Schuldress leisten und die Schulunterlagen kaufen. Der Familie ist damit sehr geholfen und wenn die Nima Chutin eine gute Ausbildung bekommt hat sie gute Chancen in Ihrem Leben und kann dann nachhaltig auch Ihren Geschwistern helfen. Die Familie ist sehr froh und dankbar für die Hilfe!

Ich habe diesmal die 2 Patenmädchen von uns und 16 weitere Patenkinder bei mir zuhause eingeladen und wir hatten eine nette Patenkinder-Party. Alle Kinder haben je eine Fleecejacke bekommen worüber Sie sich sehr gefreut haben.

Gyaljen Sherpa ist gelegentlich Trekking-Guide, hat 2 Buben. Heuer war er die ganze Saison krank und konnte nicht auf Trekking gehen, die Frau war 1-2 mal als Trägerin unterwegs und hat mir von Ihren finanziellen Problemen erzählt. Ich habe Ihr € 200 gespendet damit Sie notwendige Lebensmittel und Kleider für die Kinder kaufen können.

Die Frühjahr-Trekking-Saison ist gut abgelaufen, alle meine Trekkinggruppen sind gut zurückgekehrt. Allerdings ist die Zahl der Touristen um die Hälfte zurückgegangen, die Bergsteiger und Trekking-Begeisterten jedoch kommen weiterhin, also geht mir die Arbeit nicht ganz aus. Gottseidank!!!!

Liebe Grüße, Namaste


September 2003

Das erste Patenkind vom AVS-Patenschaftsprojekt heißt Doma Biswokarma und wohnt in Thame, Solukhumbu, Nepal. Doma's Eltern sind keine Sherpas, sie sind Hindus und auf der Suche nach Arbeit vor Jahren in den Solukhumbu gekommen, um sich dort nieder zu lassen. Sie wohnen in einem sehr armseligen Haus, bestehend aus einem einzigen Raum, der als Wohn-, Koch- und Schlafstätte dient. Fünf Geschwister von Doma sind schon im Babyalter gestorben, nur Doma war stark genug um zu überleben. Doma ist heute 13 Jahre alt. Die Eltern wünschen sich so sehr, dass Doma eine Schulausbildung bekommt. Der Vater ist Alleinverdiener und arbeitet als Träger. Die Mutter hilft bei der Kartoffelernte den Nachbarn und bekommt dafür Lebensmittel, alte Kleider oder auch ein paar Rupien. Das reicht aber nie aus, Doma auf eine Schule zu schicken. Schulausbildung bedeutet Existenzsicherung für Doma und Altersvorsorge für ihre Eltern. In Nepal gibt es keine Pensionsvorsorge und kein Pensionssystem. Die Kinder sind die Alterfürsorge der Eltern. Nachdem ich diese Familie kennen gelernt hatte, habe ich mich kurzerhand entschlossen, diesem Mädchen eine Schulausbildung über das Patenschaftsprojekt zu ermöglichen. Doma geht jetzt in Thame zur Schule und besucht die fünfte Klasse. Sie muss täglich einen Fußmarsch von 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück bewältigen. Die Schule befindet sich auf ca. 3800 m. Die Schulausbildung dauert 6–7 Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Für diese Zeit wird nun Doma über das Patenschaftsprojekt unterstützt und somit ist die Zukunft von Doma und ihren Eltern gesichert. Nur mit einer Schulausbildung hat Doma die Möglichkeit einen guten Job zu bekommen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und für die Eltern zu sorgen.

Für das durch Wind und Wetter beschädigte Strohdach von Doma's Heimathaus konnte ich der Familie auch einen Beitrag geben. Das Strohdach wird durch ein Blechdach ausgetauscht.

Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken

Namaste - Tashi delek

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